evez duna – veslački dunav – rând dunarea – ред Дунав?

Bekanntlich fließt die Donau – abgeleitet vom Lateinischen danuvius – von Quelle bis zur Mündung durch 10 europäische Länder. Bislang hat der RVE in der Vergangenheit verschiedene Wanderfahrten auf der Donau von Ulm bis Budapest und von Novi Sad bis zum Eisernen Tor unternommen. Das „Rudern auf der Donau“ als Überschrift in den Sprachen ungarisch, kroatisch bzw. serbisch, rumänisch und bulgarisch soll auf weitere Trimmfahrtprojekte in Mittel- und Osteuropa hinweisen.
             

 

Projekt 1 ist der Lückenschluss von Budapest nach Novi Sad über 400 km im September 2012 ohne Schleuse und mit Strömung. Die Detailplanung ist soweit fertig – die Trimmfahrt soll in der bekannten Art und Weise mit Zelten und Feldküche in 8 Tagen inklusive An- und Abreise absolviert werden. Nach dem kulturellen Höhepunkt mit der Durchfahrt von Budapest mit Magareteninsel, Budaberg, Parlament und Gellertbad schließen sich die Weiten des ungarischen Tieflandes an. Große Naturschutzgebiete an beiden Uferseiten des Grenzflusses Donau zwischen Kroatien und Serbien gilt es zu erleben. Unterbrochen wird die landschaftliche Idylle ab und an durch Ortschaften und Städte wie zum Beispiel Vukovar auf der kroatischen Seite mit dem zerschossenen Wasserturm als Mahnmal. Endpunkt wird der Ruderclub in Novi Sad wieder auf serbischer Seite sein. Kulinarisch erwarten uns Kesselgoulasch, Som und Smud, Stierblut und Weinwein sowie ungarische Salami, scharfer Paprika und viel Weißbrot. Weitere Informationen gibt es wie immer beim Fahrtenleiter R. Stybalkowski bzw. beim Organisator M. Kötter.

 

Projekt 2 ist der Unterlauf der Donau in (Serbien), Rumänien und Bulgarien für 2014 oder später. Startpunkt ist die Ortschaft Turnu Severin Drobeta nach dem Eisernen Tor. Von dort bis zur Mündung sind es noch ca. 940 Flusskilometer. Einige wichtige Fragen sind noch zu diskutieren und zu klären: Auf dem weiteren Weg zur Mündung nehmen die Möglichkeiten, den Fluss vom Land aus zu erreichen, immer mehr ab. Daher wird die Hauptaufgabe sein, geeignete Quartiere zu finden und die logischen Herausforderungen für den Landdienst zu meistern. Auch wenn man sich an der Kanutour TID (Tour in Danubien) orientiert, sind diese Zeltplätze außerhalb der TID-Tage nicht bewirtschaftet. Gegebenenfalls könnte man aufgrund der Preisstruktur auf den Küchentross verzichten und sich jeden Abend extern verpflegen. Aufgrund der langen An- und Abreise gibt es Überlegungen, die Mannschaft z.B. vom Flughafen Belgrad / Bukarest abzuholen und den Bootstransport separat zu machen, sowie eine zeitliche Verlängerung der üblichen 7 Rudertage auf 10. Endpunkt könnte maximal Silistra bei Kilometer 375 sein. Mit den Informationen aus der diesjährigen Streckenbereisung werden wir eine Machbarkeitsstudie über den Unterlauf der Donau in Rumänien und Bulgarien ausarbeiten. Eine Fahrt durch das Delta erscheint aus heutiger Sicht allerdings unrealistisch.

Dankbar sind wir über Hinweise und Wünsche von potenziellen Interessenten und Teilnehmern.

Ralf Stybalkowski & Mathias Kötter