Bundesentscheid Rüdersdorf
vom 3. - 5.Juli 2014

Auf der Heidelberger Ruderregatta haben wir (Georg, Sven, Quentin, Moritz und Felix) uns für den Bundesentscheid qualifiziert. Deshalb sind wir am 3. 7. 2014 zum Bundesentscheid nach Rüdersdorf, bei Berlin, gefahren. Dort trafen sich die qualifizierten Boote aus allen Bundesländern. Insgesamt waren über 1000 Ruderer mit 442 Booten am Start.
Nach einer langen und anstrengenden Fahrt, wollten wir eigentlich noch aufs Wasser gehen, aber unsere Rollsitze fehlten! Daher sind wir dann ins Quartier gefahren, eine große Tennishalle. Am nächsten Morgen sind wir um 5:30 aufgewacht, da es zu hell und zu laut wurde. Noch vor dem Frühstück gingen wir aufs Wasser, um die Regattastrecke kennen zu lernen. Dann waren auch schon die ersten Rennen und wir gingen frühstücken.
Um 12:40 hatten wir unser Rennen über 3000 m gegen 24 Konkurrenten. Nachdem der Schiri das Knäuel an Booten aufgelöst hatte, ging es los. Da wir die Wende vorher gut geübt hatten, ist diese sehr gut gelungen. Leider sprang am Ende nur der 20. Platz heraus. Da es sehr heiß war, verbrachten wir den ganzen Nachmittag im Schatten am Kalksee und beobachteten die anderen Rennen. Am späten Nachmittag fand die Siegerehrung statt. Es war sehr heiß und auch sehr laut.


v.l.n.r.: Georg, Quentin, Sven, Felix und Moritz

Nach einer etwas längeren Nacht ging es zum Zusatzwettbewerb ins Sportstadion. Jeder Teilnehmer musste dort an 8 Stationen seine Schnelligkeit, Sprungkraft, Wurfkraft und Treffsicherheit unter Beweis stellen. 3 Mannschaften von Baden-Württemberg erreichten den 1. bzw. 2. Platz. Damit wir das Rudern nicht verlernen, schickte Stephan uns nochmal aufs Wasser. Nach der halben Strecke riss unser Steuerseil und Felix wurde arbeitslos. Den Rest der Einheit mussten wir dann ohne Steuerung fahren. Am Abend konnten wir noch ein Steuerseil von BBG organisieren.


7:00 Uhr morgens beim Training auf dem Kalksee

Nach der kürzesten Nacht und einem nahrhaften Frühstück gingen wir zum Sattelplatz und fanden unser Boot ohne Startnummer vor. Daher hat Stephan uns eine gebastelt. Am Start wurden wir nicht aufgerufen. Dann hat unser Steuermann nachgefragt und wir durften dennoch starten. Am Zieleinlauf wurden wir von Osnabrück in die Bojen abgedrängt, sodass wir den Kampf um Platz 3 knapp verloren. Trotzdem haben wir viel Rennerfahrung gesammelt und wir freuen uns auf die nächste Regatta, wo wir wieder mit unserem Vierer starten können.


Felix beim Weitsprung aus dem Stand.

Bericht: Georg Schöckle, Felix und Moritz Häfele
Bilder: Mirjam Schöckle