Achtungserfolg für das JL-Sports Team

Voller Erwartungen reiste der Esslinger Achter zum
2. Renntag der PRODYNA Ruder-Bundesliga nach Rüdersdorf in die Kalksee - Arena.

Bedingt durch das Hochwasser auch in Esslingen, konnte das Rennsetup nicht ausreichend getestet werden. Das Zeitrennen mussste als Testlauf heran gezogen werden. Diese Einstellung führte jedoch zu einem nervösen Start, sodass der Zeitlauf auch missglückte und nur ein enttäuschender 9 Platz im Qualifying heraus sprang. Nach anschließender Rennanalyse beschloss man die bewährte Einstellung wieder herzustellen.


Volle Pulle das Motto in der Kalksee-Arena von Rüdersdorf.

Durch den Patzer im Zeitlauf ergab sich nach der Setzliste eine sehr ungünstige Konstellation im Achtelfinale, wodurch man auf den späteren Sieger den DWB-Holding Achter Berlin und den drittplazierten Protected Gold Achter Dresden traf. Der JL-Sports Achter konnte wieder an die alte Leistung anknüpfen, verpasste aber mit 3 Hundertstel Sekunden den Einzug um die Kämpfe der Plätze 1-4.
In den anschließenden Finals stabilisierte sich das Team. Nach einer erneuten Zielfoto Entscheidung, dieses mal zugunsten des JL-Sports Teams im Halbfinale, sprang im Finale letztendlich noch ein insgesamt 6. Platz heraus. Im gesamten Klassement teilt sich der Esslinger Achter nun mit Dresden den 2. Platz in der Tabelle der 2. Ruderbundesliga.

Das JLSports Team - Esslingen/Stuttgart beim Training auf dem Kalksee

In der 2. Bundesliga der Männer gab es beim "Sprint ins Grüne" eine Titelverteidigung des DWB-Holding-Achters vom Ruderverein Berlin von 1878. Die Newcomer in der 2. Bundesliga um Schlagmann Alexander Rothe bestätigten ihre starke Auftaktleistung von Frankfurt und setzten die Vorgaben von Trainer Karsten Brodowski souverän um. Auch die Unterstützung eines großen Fanclubs aus der Bundeshauptstadt half den Bundesliganeulingen bei ihrem zweiten Tagessieg im zweiten Versuch. Die Silbermedaille ging an den Gießen-Achter. Bronze holte sich der Protected-Gold-Achter Dresden, die starken Sachsen um die ehemaligen Weltmeister Lars Krisch und Jörg Dießner boten der Konkurrenz reichlich Paroli und mussten nur Gießen und Berlin ziehen lassen. Der vierte Platz ging an den RCW-Achter aus Witten.

Hier gibt es auch noch ein Video