Ruderverein Esslingen e.V.

Debüt in der Ruder-Bundesliga in Frankfurt a. M.

Im Esslinger Achter läuft es noch nicht völlig rund

Am 04. Juni startete in Frankfurt die 3.Auflage der Ruder-Bundesliga. Der Saisonauftakt in der hessischen Bankenmetropole hatte es gewaltig in sich. Das berühmte Mainufer und die Festmeile war mit über 20.000 Zuschauern am Tag stets gut besucht. Durch die begrenzenden Brücken und die frenetischen Fans wurde der Main dann für ein paar Tage wieder zum seit dem letzten Jahr bekannten Hexenkessel „Main-Arena“. Insgesamt hatten 48 Mannschaften gemeldet. Erstmals mit am Start in der 2.Liga der Männer auch die Renngemeinschaft von Esslingen und Rheinfelden. Im Boot saßen neben Gabriel Witt, Andreas Henkel und Florian Schumann alle von Rheinfelden, die Esslinger Christopher Tucci, Thomas Ortlieb, Florian Eberhardt, Kai Luptowitsch, Michael Bauner, Jochen Heusel, Teamkapitän Jens Maschkiwitz und Steuerfrau Conny Luptowitsch.

Der Modus sieht in der Bundesliga so aus, dass alle Mannschaften in einem Time-Trial eine Rangliste über die 350 m-Sprintstrecke ausfahren. Gemäß der jeweiligen Platzierung werden dann die Achtelfinals gesetzt. Danach geht es im K.O.-System über Viertel- und Halbfinale bis zum Finale. In der 2. Bundesliga der Männer gab es einige neue starke Teams zu bewundern. Doch auch im Unterhaus vermochte im Vorfeld niemand zu sagen, wer gleich oben auf dem begehrten Siegertreppchen landen wird. Klar ist jedoch spätestens seit dem Meldeergebnis, dass dies mit Sicherheit die stärkste zweite Liga in der noch jungen RBL-Historie ist.


Die Renngemeinschaft Esslingen/Rheinfelden bei ihrem Debüt in der Bundesliga in Frankfurt.

Gestärkt vom vorausgegangenen Trainingswochenende, an dem vier Trainingseinheiten absolviert wurden, reiste das Team am Vorabend des Wettkampfs in Frankfurt am Main an. Es zeigte sich jedoch, dass man doch zu wenig gemeinsam trainiert hat. Der Mannschaft fehlte in den Zwischenläufen die notwendige Harmonie, um den guten 6. Platz aus dem Time-Trial halten zu können. Kurzerhand wurde nochmals die Strategie für die beiden ausstehenden Rennläufe besprochen und einzelne Positionen im Boot an die Gegebenheiten vor Ort angepasst. Die Maßnahmen zeigten Wirkung und das Boot lief wieder stabil, so dass die Zwischenläufe gewonnen wurden. Trotz des Zwischentiefs hat das Team Stärke und Moral bewiesen und wurde schlussendlich mit einem versöhnlichen 9. Platz belohnt. Das gesteckte Ziel für die Saison ist es, einen Platz im ersten Drittel der Tabelle zu erreichen. Um dies zu erreichen, wird noch viel Schweiß im Kraftraum fließen müssen.

Ergebnisse im einzelnen und Tabelle