22. Ulmer Rudercup
am 27. Juni auf der Donau

Die diesjährige Regatta um den Ulmer Ruder-Cup fand bei herrlichem Sommerwetter statt. Das Teilnehmerfeld indessen war klein. Ob´s an den relativ hohen Meldegebühren lag oder daran, dass am selben Tag das Achtelfinalspiel Deutschland gegen England stattfand, darüber darf spekuliert werden. Überraschenderweise im Esslinger Team mit dabei auch Thomas Ortlieb, frischgekürter U23-Silbermedaillengewinner im Leichtgewichtszweier bei der DJM in Essen. Einfach zugucken und genießen war jedoch nicht: Thomas wurde sofort für 2 Rennen nachgemeldet.


Mit 4 Siegen erfolgreichster Esslinger Ruderer: Christopher Tucci

Während es so manche Regatten gegeben hat, die mit Anlaufschwierigkeiten verbunden waren, bis der erste Sieg verbucht werden konnte, verlief diese Regatta aus Esslinger Sicht gleich von Beginn an sehr erfreulich. Die ersten beiden Rennen mit Essliner Beteiligung wurden gewonnen. So hatte Christopher Tucci im Männer-Einer von Beginn an die Nase vorn und fuhr in seinem Rennen den Sieg ungefährdet nach Hause. Für den einen oder anderen Regattasprecher scheint der Name "Tucci" allerdings für eine gewisse Irritation zu sorgen. Insgesamt durfte sich Christopher "Tucki" darüber freuen, an diesem Tag 4 mal am Siegersteg anzulegen - eine stolze Leistung!


Magnus Gähr und Julian Wüsteney erfolgreich im Zweier unterwegs

Magnus Gähr gewann sein Einer-Rennen bei den 14-Jährigen überlegen. Julian Wüsteney wurde in der 2. Staffel des selben Rennens gegen etwas stärkere Konkurrenz Zweiter. Ebenso Zweiter wurde Thomas Goesling in der dritten Staffel. Magnus und Julian siegten später in ihrem Zweier mit langen, kraftvollen Schlägen in sehr guter Zeit. Einen Tag nach seinem 16. Geburtstag holte sich auch Thorben Gähr im Lgw.-Junioren-Einer B den Sieg.


Kai und Jens gewinnen souverän im Doppelzweier

Besonders stark präsentierten sich die Männer des RVE bei dieser Regatta. Jeweils siegreich im Doppelzweier waren in ihren Abteilungen Jens Maschkiwitz/Kai Luptowitsch sowie Christopher Tucci/Thomas Ortlieb. Während es bei Ersteren vom Start weg klar war, wer den Ton angibt, machte es das zweite Paar spannend. Bei der Hälfte des Rennens lagen sie noch fast eine Bootslänge hinten, siegten jedoch nach Zielfoto-Entscheid ganz knapp vor Waiblingen.


Viel Harmonie und Kraft steckt im Männer-Vierer mit Christopher Tucci, Jens Maschkiwitz, Kai Luptowitsch und Thomas Ortlieb

Zu einer Medaillen-Bank entwickelt sich der Männer-Vierer. In der Besetzung Christoffer Tucci (Schlagmann), Jens Maschkiwitz, Kai Luptowitsch, und Thomas Ortlieb wurde ein souveräner Sieg eingefahren. Im Achter reichte es in Rgm. mit Waiblingen nicht ganz, um das an diesem Tag stärkere Team aus Waldsee zu schlagen.


Unsere beiden Masters Jens Maschkiwitz und Christian Schütze

Dafür siegten im allerletzten Rennen des Tages die beiden Masters Christian Schütze/Jens Maschkiwitz gegen die Waiblinger Masters Andreas Schwab/Werner Rentschler. Klaus Klemm wusste an diesem Tag viele Ratschläge an seine Athleten zu verteilen, so z.B. folgenden Ausspruch: „Wieso fahren die denn alle mit Schlagzahluhr? Über die 500 m brauchst du keine Schlagzahluhr, da hilft nur Eines: bolzen, bolzen, bolzen!“ Am Ende durfte er sich, wie auch die gesamte Mannschaft, über 9 Siege freuen.


Das beim ersten Start abgebrochene Rennen des Männer-Achters. Der RVE in Rgm. mit der Ghibellinia Waiblingen


Philipp Tabarelli und Thorben Gähr hatten an diesem Tag gegen sehr starke Konkurrenz wenig auszurichten. Dafür lief´s im Einer besser.


Katharina Mästle-Goer erhält vor dem Rennen noch ein paar Tipps von Christian Schütze


Beim Abriggern des Vierers müssen alle ran; da kann es dem Chef - wie immer - nicht schnell genug gehen

 

Bericht von Frank Gähr