Langlauftrainingslager La Punt 2011

Jeden Winter das Gleiche – der Neckar friert irgendwann zu. Um trotzdem trainieren zu können, sind auch dieses Jahr wieder einige Esslinger Rennruderer ins Trainingslager zum Langlaufen gefahren. Gleich am 1. Januar sind Kai Luptowitsch, Thomas Ortlieb, Jens Maschkiwitz mit Karin, Nils und Lisa und ich losgefahren, um pünktlich zur Mittagszeit in La Punt in der Schweiz anzukommen. Dort hat uns schon Herr Fritsch, der diese Aktion schon seit einigen Jahren anbietet, erwartet. Außer einigen organisatorischen Dingen, wie zum Beispiel Ski und Schuhe ausleihen, falls man keine eigenen besitzt, ist allerdings am ersten Tag nicht mehr viel passiert. Ein besonderer Genuss war noch das Abendessen, welches von Thomas und seiner Kochgruppe zubereitet worden war. Vor allem der Curry-Kirsch Nachtisch hat sehr interessant geschmeckt.

Am nächsten Morgen ging es los. Wir wurden nach unserem langläuferischen Können in Gruppen eingeteilt, so dass alle gefordert waren. Herr Fritsch hatte Studenten der Uni Konstanz mitgebracht, die die einzelnen Gruppen betreuten und Tipps zur Technikverbesserung gaben. Ab dem dritten Tag liefen wir dann auch längere Strecken von bis zu 65 km am Tag und kamen mittags nicht mehr zum Haus zurück.

Am Ende der Woche hatte sogar ich das Tal (mitsamt der Oberengadiner Marathonloipe ) von Maloja bis nach Zernez einmal durchquert. Die Loipen im Engadin sind aber auch wirklich schön und es macht viel Spaß über zugefrorene Seen, durch verschneite Wälder und sogar bis zum Morteratschgletscher ins Gebirge hoch zu laufen. Am letzten Tag fand zum Abschluss noch ein kleiner Biathlon statt.

Die Gruppen wurden am Vorabend ausgelost. Jens, der natürlich mal wieder unbedingt gewinnen wollte, hatte schon ein bisschen Angst als ich seiner Gruppe zugeteilt wurde, aber zum Glück haben wir es dann trotz vieler Strafrunden wegen danebengeworfener Wäscheklammern geschafft. Die ganze Woche hat sehr, sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns alle schon auf nächstes Jahr.

Teilnehmer: Miriam, Thomas, Kai, Jens, Karin, Nils und Lisa

Bericht von Mirjam